Leistungsbewertung an der MSS – kurz und knapp
- Fair und transparent: klare Kriterien, gleiche Chancen für alle.
- Zwei Bereiche zählen: Klassenarbeiten/Tests und sonstige Leistungen je etwa 50 %.
- Gut vorbereitet:Arbeiten werden rechtzeitig angekündigt, zügig korrigiert und besprochen.
- Individuelle Förderung: Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaus, gezielte Unterstützungsangebote.
- Mündlich zählt mit: u. a. in Sprachen und Mathematik gibt es mündliche Prüfungen.
- Gerechte Bedingungen: Nachteilsausgleiche (z. B. bei LRS, ADHS) sind möglich.
- Sprache im Blick: DaZ-Unterstützung für neu Zugewanderte, angepasste Überprüfungen.
Kurzfassung:
Leistungsbewertung an unserer Schule – einfach erklärt
Was uns wichtig ist:
- Wir bewerten fair, transparent und pädagogisch: Leistungen sollen zeigen, was Schülerinnen und Schüler können – und wie wir sie weiter fördern.
- Wir berücksichtigen unterschiedliche Lernwege: Unterricht und Anforderungen sind nach Niveaus differenziert.
- Wir machen Erwartungen klar: Kriterien und Ziele werden vor Beginn von Einheiten erklärt, oft mit einfachen Checklisten (Kompetenzrastern).
- Wir fördern gezielt: z. B. Lese-Rechtschreib-Förderung, Lerncoaching, Förderinsel, Ankerplatz.
Was wird bewertet?
- Zwei Bereiche zählen gleich viel:
- Schriftliche Arbeiten (z. B. Klassenarbeiten, Tests) – meist 50 %
- Sonstige Leistungen (mündliche Mitarbeit, Präsentationen, Gruppenarbeit, digitale Produkte, Heft/Mappe) – meist 50 %
- Aufgaben gibt es in drei Anforderungsstufen:
- Wiedergeben und Anwenden
- Erklären und Übertragen
- Begründen und Bewerten (komplexere Aufgaben)
- Notenstufen: sehr gut (1) bis ungenügend (6), nach den Vorgaben des Landes NRW.
Klassenarbeiten – so läuft das ab:
- Arbeiten werden rechtzeitig angekündigt, über das Halbjahr verteilt und innerhalb von 3 Wochen korrigiert, zurückgegeben und besprochen.
- Zu jeder Arbeit gibt es einen Bewertungsbogen mit Punkten/Stärken und einer Lern- und Förderempfehlung.
- In einem Schuljahr kann in einzelnen Fächern eine schriftliche Arbeit durch eine gleichwertige alternative Leistung ersetzt werden (z. B. in Fremdsprachen, Deutsch, Mathematik, Wahlpflichtbereich).
Sprachbildung und mündliche Prüfungen
- Sprachbildung findet in allen Fächern statt.
- In Deutsch, Englisch, Französisch und auch in Mathematik gibt es mündliche Prüfungen, die wie Klassenarbeiten bewertet werden. Das stärkt den mündlichen Sprachgebrauch.
Differenzierung und Kurse
- Bis Klasse 7 arbeiten alle in Deutsch, Mathematik und Englisch nach Niveaus im Klassenverband.
- Ab Klasse 7: äußere Differenzierung in Mathematik und Englisch (Grund- und Erweiterungskurs).
- Ab Klasse 9: Kurse auch in Deutsch und Chemie.
- Ziel: passende Anforderungen, trotzdem möglichst lange gemeinsames Lernen im Klassenverband.
Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf
- Zielgleich: dieselben Abschlüsse wie in der Regelschule, gleiche Bewertungsgrundsätze; mit Zeugnisvermerk zur Unterstützung (auf Wunsch im Abschlusszeugnis ohne Vermerk).
- Zieldifferent (Förderschwerpunkte Lernen bzw. Geistige Entwicklung):
- Individuelle Lernziele im Förderplan (regelmäßig aktualisiert).
- Zeugnisse in Berichtsform ohne Noten (Ausnahme: in Klasse 10 bei angestrebtem Abschluss können Noten eingesetzt werden).
- Bewertet werden Lernfortschritte, Anstrengung und Ergebnisse bezogen auf die persönlichen Ziele.
Nachteilsausgleiche (z. B. bei LRS, Autismus-Spektrum, ADHS)
- Möglich sind z. B. mehr Zeit, angepasste Aufgabenformate oder Hilfsmittel.
- In Jahrgang 5 führen wir standardisierte Tests (Lesen/Schreiben) durch und bieten passende Fördergruppen an. Re-Tests finden am Ende der 6. Klasse statt)
- Nachteilsausgleiche werden mit Erziehungsberechtigten besprochen und dokumentiert.
Neu zugewanderte Schüler (DaZ)
- Aufnahme direkt in Regelklassen; zusätzlich DaZ-Unterricht (bis zu 10 Stunden/Woche) in den ersten zwei Jahren.
- Leistungsüberprüfungen werden sprachlich angepasst; zunächst können Lernstände ohne Noten berichtet werden.
- Später erfolgt die Regelbenotung. Abschlüsse sind möglich; herkunftssprachlicher Unterricht und Sprachprüfungen können angerechnet werden.
Schülersprechtage (Mitte des Halbjahres)
- Klassenlehrerteams führen mit jedem Kind Gespräche über Lernstand, Verhalten und Ziele.
- Es werden konkrete Vereinbarungen getroffen, damit Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihren Lernweg übernehmen.
Gemeinsame Standards im Kollegium
- Fachteams planen Unterricht und Lernzielkontrollen gemeinsam je Jahrgang; schriftliche Überprüfungen finden parallel statt.
- Termine werden abgestimmt und rechtzeitig bekannt gegeben.
- So stellen wir gleiche Chancen und vergleichbare Bewertungen sicher.
Leistungsbewertung im Distanzunterricht (falls erforderlich)
- Leistungen aus dem Distanzunterricht zählen; Klassenarbeiten finden in der Regel in Präsenz statt.
- Sonstige Leistungen (z. B. mündliche Beiträge, Abgaben) werden angemessen berücksichtigt.
- Wir achten auf faire Bedingungen und differenzierte Rückmeldungen.
Neues Bewertungskonzept Französisch (Wortschatz)
- Tests können innerhalb eines Zeitfensters selbst gewählt werden.
- Drei aufeinander aufbauende Niveaus; pro Niveau bis zu drei Versuche.
- Ab 80 % in Stufe 1 geht es weiter zur nächsten Stufe.
- Ziel: Druck reduzieren, Motivation steigern, nachhaltiges Lernen.
Fragen?
- Bei Fragen zur Leistungsbewertung wenden Sie sich bitte an die Klassenleitung oder die jeweilige Fachlehrerin bzw. den jeweiligen Fachlehrer.
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